Designed in Germany. Made in Portugal. Erste Textilprodukte und Kettwiesel TWO Rahmen aus Portugal

Wo wir unsere Produkte fertigen lassen, ist eine wichtige unternehmerische Entscheidung. Für uns steht fest: Wir möchten unsere internationale Lieferkette stärker nach Europa verlagern. Jetzt gibt es Neuigkeiten dazu. Wir arbeiten mit neuen Partnern in Portugal zusammen. Und zwar sowohl im Textilbereich als auch bei der Produktion der Fahrradrahmen für unser Kettwiesel TWO.
Warum Portugal?
Portugal verfügt über eine etablierte Textil- und Fahrradindustrie. Wir haben dort Partner gefunden, mit denen wir eng zusammenarbeiten und unsere Produkte gemeinsam weiterentwickeln können.
Die Produktion in Portugal bringt uns außerdem geografisch näher an unseren Standort in Waltrop. Die Teile aus Portugal kommen per Lkw zu uns. Das verkürzt Lieferzeiten und reduziert transportbedingte Emissionen. Außerdem können wir bei kurzfristigen Nachbestellungen aus Portugal auf Luftfracht verzichten. Bei Teilen aus Taiwan ist Luftfracht bei Nachbestellungen aus Zeitgründen teilweise notwendig.
Breit aufgestellt, näher dran
Wir setzen bewusst auf mehrere Lieferanten und Produktionsstandorte. Das macht unsere Lieferkette widerstandsfähiger und gibt uns mehr Möglichkeiten, auf Veränderungen zu reagieren. Angesichts politischer Unsicherheiten und zunehmender Extremwetterereignisse wird das immer wichtiger.
Gleichzeitig möchten wir dort, wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, mit Zulieferern in unserer Nähe zusammenarbeiten. Die räumliche Nähe zu unseren portugiesischen Partnern erleichtert den direkten Austausch. Gemeinsam wollen wir Materialauswahl, Verarbeitung und Logistikverbessern und prüfen, wo sich Rohstoffe und Vorprodukte aus Europa einsetzen lassen.
Für uns gehören beide Ansätze zusammen: eine internationalverteilte Produktion und kürzere Wege, wo immer das möglich ist. Unsere bestehenden Partnerschaften bleiben dabei ein wichtiger Bestandteil unseres Netzwerks. Die Zusammenarbeit mit Portugal ergänzt sie und eröffnet uns neue Möglichkeiten.

Lieferketten gemeinsam weiterentwickeln
Kürzere Transportwege sind ein Ansatzpunkt. Nachhaltiger zu wirtschaften bedeutet für uns aber mehr als Produktionsstandorte zu verlagern. Entscheidend sind auch die Bedingungen, unter denen Produkte und Materialien hergestellt werden, sowie der Energie- und Ressourceneinsatz in der Produktion. Hier wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern an Verbesserungen arbeiten. Somit entwickeln wir unsere Lieferkette Schritt für Schritt weiter.
FAQs
Hier beantworten wir häufige Fragen rund um Nachhaltigkeit, Mobilität und unsere Fahrräder.
Fahrräder mit unterstützendem Elektroantrieb gelten als umweltfreundliche Alternative zum Auto. Und das aus guten Grund. Sie ermöglichen es, auch längere Strecken, Pendelwege oder Transporte mit schweren Lasten klimafreundlich zurückzulegen. Gerade im Alltag ersetzen sie häufig Pkw-Kilometer und tragen so messbar zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei. Zudem schaffen unsere elektrisierten Hase Bikes Räder Mobilität für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen kein klassisches Fahrrad fahren können. E-Bikes bedeuten hier Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Gleichzeitig gilt: Der ökologische Vorteil entsteht vor allem dann, wenn Autofahrten ersetzt werden. Wer vom unmotorisierten Fahrrad auf ein E-Bike umsteigt, verbessert seine persönliche Klimabilanz nicht wesentlich – denn auch Akku, Motor und Produktion verursachen Emissionen. Allerdings kann ein E-Bike Menschen dauerhaft aufs Radbringen, die sonst auf das Auto angewiesen wären. Entscheidend für die Nachhaltigkeit sind daher Nutzungsverhalten, Lebensdauer, Reparierbarkeit und der verwendete Strommix. Mit langlebigen Produkten, Ersatzteilverfügbarkeit und der Empfehlung, Akkus mit erneuerbarer Energie zu laden, leisten E-Bikes einen wichtigen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität.
Laut Umweltbundesamt erzeugt ein übliches Pedelec rund 15 g CO2-Äquivalente pro Personenkilometer, ein Pkw hingegen 194 g. In der Nutzung ist ein E-Bike damit mehr als zwölfmal klimafreundlicher als ein Auto. Bei der Herstellung entsteht jedoch ein einmaliger „Klimarucksack“: Die Produktion eines Pedelec-Akkus verursacht etwa 27,5 bis 37,5 kg CO₂-Äquivalente. Diese Emissionen fallen zu Beginn an. Entscheidend ist daher, wie das E-Bike genutzt wird. Wer Autofahrten durch E-Bike-Kilometer ersetzt, spart pro Kilometer erhebliche Emissionen ein. Rechnet man diese Einsparungen gegen die Emissionen aus der Akku-Produktion, ist der CO₂-Rucksack bereits nach etwa 150 bis 300 Kilometern ausgeglichen. Das bedeutet: Schon nach relativ kurzer Zeit fährt das E-Bike bilanziell klimafreundlicher als das Auto – und jeder weitere Kilometer verbessert die persönliche Klimabilanz zusätzlich.
Emissionsdaten vom Umweltbundesamt:
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltfreundlich-mobil
Fahrräder sind ein besonders nachhaltiges Verkehrsmittel, weil sie viele positive Effekte zugleich bieten: Sie fördern die Gesundheit der Nutzer:innen durch Bewegung, sparen Platz in Städten und reduzieren dadurch Verkehrsbelastung, Staus und Lärm. Gleichzeitig verringern sie Luftverschmutzung und den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu Autos. Fahrräder steigern die Lebensqualität in urbanen Räumen und unterstützen eine klimafreundliche Mobilität. Je langlebiger und reparierbar ein Fahrrad ist, desto nachhaltiger ist es über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg.
Ja, Lastenräder gelten als besonders nachhaltige Alternative zu Pkw und Lieferfahrzeugen, vor allem im städtischen Alltag. Sie ermöglichen den Transport von Waren, Einkäufen oder Kindern ohne CO₂-Ausstoß im Betrieb und sparen Platz im Verkehr. Die ökologische Bilanz hängt jedoch von Nutzung und Herstellung ab: Langlebige Materialien, reparierbare Komponenten und ein Einsatz statt motorisierter Fahrzeuge erhöhen die Nachhaltigkeit. Werden Lastenräder zudem mit erneuerbarer Energie geladen, sind elektrisch unterstützte Modelle fast durchgehend klimafreundlich. Kurz gesagt: Lastenräder kombinieren Effizienz, Umweltschutz und Alltagstauglichkeit und leisten so einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger urbaner Mobilität.
Hinweisgebersystem
Transparenz und Integrität sind uns wichtig. Unser Hinweisgebersystem bietet eine sichere und anonyme Möglichkeit, Fehlverhalten zu melden damit wir gemeinsam Verantwortung übernehmen können.
