Lotte und Juliana kennen sich seit 36 Jahren. Das ist eine ziemlich lange Zeit – vor allem, wenn man bedenkt, dass sie sich heute viel seltener sehen, als ihnen eigentlich lieb ist. Wenn es dann klappt, ist der Gesprächsbedarf entsprechend groß.
Zum 41. Geburtstag von Juliana hatte Lotte noch ein Geschenk offen. Statt irgendetwas einzupacken, plante sie lieber einen gemeinsamen Tag. Mit Picknick, kalten Getränken und dem neuen Kettwiesel TWO.
Für Juliana war das erst einmal ein ziemlicher Kontrast zu dem, was sie sonst fährt. Sie ist begeisterte Triathletin und fährt auch schon mal 300 Kilometer Rad am Stück. Einfach so zum Spaß. Ein Paralleltandem mit drei Rädern, zwei Sitzen nebeneinander und entspannter Sitzposition war für sie dagegen Neuland.
„Ich war erst einmal skeptisch“, erzählt sie. Verständlich. Wer lange Strecken auf dem Rennrad gewohnt ist, schaut auf so ein Paralleltandem für zwei Erwachsene vermutlich erst einmal etwas genauer.
Zu zweit Fahrrad fahren – und endlich mal wieder richtig reden
Die Skepsis erledigte sich allerdings recht schnell. Lotte und Juliana fuhren los und merkten bald, worum es an diesem Tag eigentlich ging. Nicht um Durchschnittsgeschwindigkeit, Herzfrequenz oder die Frage, wie viele Kilometer noch fehlen. Sondern darum, mal wieder richtig Zeit miteinander zu haben.

Und dafür hat ein Paralleltandem einen ziemlich großen Vorteil: Man sitzt tatsächlich nebeneinander. Man muss sich nichts über die Schulter zurufen, niemand schaut auf einen Rücken und das Gespräch kann einfach weiterlaufen. Für zwei Menschen, die sich seit 36 Jahren kennen und trotzdem immer noch genug zu erzählen haben, ist das nicht ganz unwichtig.
„Wenn wir uns sehen, müssen wir natürlich erst einmal alles aufholen“, sagt Lotte. „Auf dem TWO ging das ziemlich gut, weil man wirklich die ganze Zeit miteinander reden kann.“
Rund vier Stunden waren die beiden unterwegs. Sie machten Pause zum Picknicken, fuhren durch die Landschaft und redeten weiter. Aus Julianas anfänglicher Zurückhaltung gegenüber dem ungewohnten Fahrrad wurde dabei ziemlich schnell echter Spaß.
Warum das Paralleltandem Kettwiesel TWO so gut zu diesem Tag passte
Gerade das fand sie überraschend. Normalerweise bedeutet Fahrradfahren für sie auch Training und sportliche Herausforderung. Diesmal durfte das Rad einfach Mittel zum Zweck sein: rauskommen, unterwegs sein und einen guten Tag mit einer alten Freundin verbringen.
Genau darin liegt der Reiz des Kettwiesel TWO. Zu zweit Fahrrad fahren heißt hier nicht, gemeinsam am gleichen Ziel anzukommen. Man erlebt auch den Weg zusammen. Nebeneinander, mit freiem Blick nach vorne und genug Nähe für ganz normale Gespräche.
Vielleicht war das am Ende auch das passendere Geburtstagsgeschenk als alles, was Lotte hätte einpacken können.
Denn 36 Jahre Freundschaft bedeuten nicht zwangsläufig, dass man sich ständig sieht. Aber wenn vier Stunden gemeinsames Radfahren reichen, damit es sich wieder ganz selbstverständlich anfühlt, scheint einiges ziemlich gut gelaufen zu sein.
Und Juliana? Würde wieder mitfahren. Auch wenn es weniger als 300 km werden.
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36 Jahre Freundschaft auf dem Kettwiesel TWO

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