Regelmäßige Bewegung gehört zu den wichtigsten Empfehlungen für Menschen mit Parkinson. Doch was tun, wenn zusätzlich eine Beinamputation das Fahrradfahren erschwert? Jan suchte nach einer Möglichkeit, trotzdem aktiv zu bleiben – und entdeckte mit dem Kettwiesel ONE HANDBIKE von Hase Bikes ein Sesseldreirad mit Handantrieb, das ihm neue Perspektiven eröffnete.
Mobilität trotz Parkinson: Warum Bewegung so wichtig bleibt
Als Jan 2022 die Diagnose Parkinson erhielt, veränderte sich sein Alltag erneut. Muskelsteifigkeit, Erschöpfung und zunehmende Bewegungseinschränkungen machten vieles schwieriger. Dabei hatte er sich schon einmal zurück ins Leben gekämpft: Nach einer schweren Infektion musste ihm vor rund 25 Jahren ein Bein amputiert werden. Mit einer hochwertigen Prothese fand er damals zurück in Beruf, Familie und Sport. Parkinson stellte ihn jedoch vor neue Herausforderungen.
Gerade deshalb wollte Jan nicht akzeptieren, dass Bewegung immer weniger Platz in seinem Leben einnimmt. Er begann nach einem Handbike für Menschen mit Behinderung zu suchen – einer Lösung, die zu seinen körperlichen Möglichkeiten passt und ihm wieder Freude an Bewegung ermöglicht.
Das Kettwiesel ONE HANDBIKE als neue Möglichkeit
Seine Suche führte ihn ins Schaltwerk, den Flagshipstore von Hase Bikes in Waltrop. Dort lernte er das Kettwiesel ONE Handbike kennen – ein Sesseldreirad mit Handantrieb, das Menschen mit eingeschränkter Beinfunktion eine komfortable und sichere Möglichkeit bietet, wieder selbstständig mobil zu sein. Als E-Liegerad mit Handantrieb verbindet es Stabilität, Ergonomie und elektrische Unterstützung.

Während einer längeren Probefahrt wurde Jan schnell klar, dass ihn weniger die Technik als das Fahrgefühl überzeugte. Nach rund zweieinhalb Stunden auf dem Rad spürte er zwar seine Arme und Schultern, vor allem aber hatte er etwas wiedergefunden, das ihm lange gefehlt hatte: Freude an Bewegung.
„Ich will gar keine Rekorde fahren. Ich will mich bewegen. Und ich will beim Bewegen Spaß haben.“
Handbike bei Parkinson: Mehr als ein Spezialfahrrad
Für Jan ist das Kettwiesel ONE HANDBIKE weit mehr als ein Fortbewegungsmittel. Es gibt ihm die Möglichkeit, trotz Parkinson und Amputation aktiv zu bleiben und wieder regelmäßig Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Gerade ein Dreirad mit Handantrieb kann Menschen mit Gleichgewichtsproblemen oder eingeschränkter Beinfunktion eine sichere Alternative zum klassischen Fahrrad bieten.
Aus seiner Sicht sollten solche adaptiven Fahrräder in der neurologischen Rehabilitation viel häufiger vorgestellt werden. Wer verschiedene Mobilitätslösungen ausprobieren kann, entdeckt vielleicht eine Bewegungsform, die langfristig zur eigenen Gesundheit beiträgt und hilft, möglichst lange selbstständig mobil zu bleiben.
Mobilität als Investition in Lebensqualität
Noch besitzt Jan kein eigenes Handbike. Die individuell angepasste Ausstattung ist eine große Investition, die gut überlegt sein will. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass mehr Bewegung nicht nur die Lebensqualität verbessert, sondern langfristig auch helfen kann, gesundheitliche Folgekosten zu vermeiden. Deshalb wünscht er sich, dass Krankenkassen und Rehabilitationseinrichtungen solche Mobilitätslösungen künftig stärker unterstützen.
Seine Geschichte zeigt, dass Mobilität trotz Parkinson und nach einer Beinamputation möglich bleiben kann. Manchmal braucht es dafür keine Rekorde und keine Höchstleistungen – sondern das passende Hilfsmittel und die Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren.

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Mobil bleiben trotz Parkinson und Amputation: Neue Perspektiven mit dem Kettwiesel ONE Handbike

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