„Container – Die globale Box“ - Ausstellung im LWL- Museum in Henrichenburg bis zum 12.04.2026

Eine mögliche Antwort darauf gibt die Ausstellung „Container – Die globale Box“ im LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg.
Dort wird anschaulich gezeigt, wie der Container den Welthandel revolutioniert hat – und wie sehr unser Alltag heute von globalen Lieferketten geprägt ist. Rund 90 % aller zwischen den Kontinenten gehandelten Waren werden weltweit per Container-Schiff transportiert. Auch unsere Fahrradrahmen werden vom Produktionsort in Taiwan mit Schiffen nach Deutschland gebracht, bevor sie hier in Waltrop montiert werden.
Die Ausstellung macht diese Wege sichtbar: Sie zeigt, wie effizient globale Logistik funktioniert, aber auch, welche ökologischen und gesellschaftlichen Fragen damit verbunden sind.
Warum uns das wichtig ist
Als Fahrradhersteller stehen wir mitten in diesen globalen Strukturen. Viele hochwertige Komponenten entstehen dort, wo es jahrzehntelange Expertise im Fahrradbau gibt. Gleichzeitig wissen wir: Jeder Transport bedeutet Ressourcenverbrauch.
Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit Fragen wie:
- Wie können wir Transportwege optimieren?
- Wie lassen sich Lieferketten resilienter und transparenter gestalten?
- Wo können wir Emissionen reduzieren?
- Welche Teile können wir regional fertigen?

Nachhaltigkeit beginnt für uns nicht erst beim fertigen Fahrrad. Sie beginnt bei der Frage, wie Materialien und Bauteile zu uns kommen und wie wir Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernehmen.
Transparenz statt Verdrängung
Die Auseinandersetzung mit globalen Warenströmen ist kein theoretisches Thema. Sie betrifft uns ganz konkret. Genau deshalb begrüßen wir Initiativen wie diese Ausstellung: Sie schaffen Bewusstsein für die komplexen Wege hinter scheinbar alltäglichen Produkten.
Unser Ziel ist klar: Mobilität nachhaltig gestalten und dabei ehrlich mit den Herausforderungen umgehen.

Denn echte Nachhaltigkeit bedeutet nicht, globale Zusammenhänge zu ignorieren, sondern sie zu verstehen und Schritt für Schritt besser zu machen.
Buch „Container - Die globale Box“
Vom LWL-Industriemuseum, Arnulf Siebeneicker & Mathias Wagener

Das Buch „Container – Die globale Box“ (2025) erzählt die faszinierende Geschichte eines Stahlkastens, der den Transport und die Produktion weltweit revolutioniert hat. Es zeigt anschaulich, wie der Container globale Lieferketten möglich macht – und welche ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen diese Box angestoßen hat.
Schaut doch mal wieder bei eurer lokalen Buchhandlung vorbei! Ansonsten zu kaufen beim Klartext-Verlag.
FAQs
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Fahrräder mit unterstützendem Elektroantrieb gelten als umweltfreundlicheAlternative zum Auto. Und das aus guten Grund. Sie ermöglichen es, auchlängere Strecken, Pendelwege oder Transporte mit schweren Lastenklimafreundlich zurückzulegen. Gerade im Alltag ersetzen sie häufig Pkw-Kilometer und tragen so messbar zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei. Zudemschalen unsere elektrisierten Hase Bikes Räder Mobilität für Menschen, die ausgesundheitlichen Gründen kein klassisches Fahrrad fahren können. E-Bikesbedeuten hier Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität.Gleichzeitig gilt: Der ökologische Vorteil entsteht vor allem dann, wennAutofahrten ersetzt werden. Wer vom unmotorisierten Fahrrad auf ein E-Bikeumsteigt, verbessert seine persönliche Klimabilanz nicht wesentlich – denn auchAkku, Motor und Produktion verursachen Emissionen. Allerdings kann ein E-BikeMenschen dauerhaft aufs Rad bringen, die sonst auf das Auto angewiesen wären.Entscheidend für die Nachhaltigkeit sind daher Nutzungsverhalten, Lebensdauer,Reparierbarkeit und der verwendete Strommix. Mit langlebigen Produkten,Ersatzteilverfügbarkeit und der Empfehlung, Akkus mit erneuerbarer Energie zuladen, leisten E-Bikes einen wichtigen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität.
Laut Umweltbundesamt erzeugt ein übliches Pedelec rund 15 g CO2-Äquivalentepro Personenkilometer, ein Pkw hingegen 194 g. In der Nutzung ist ein E-Bikedamit mehr als zwölfmal klimafreundlicher als ein Auto.Bei der Herstellung entsteht jedoch ein einmaliger „Klimarucksack“: DieProduktion eines Pedelec-Akkus verursacht etwa 27,5 bis 37,5 kg CO₂-Äquivalente. Diese Emissionen fallen zu Beginn an.Entscheidend ist daher, wie das E-Bike genutzt wird. Wer Autofahrten durch E-Bike-Kilometer ersetzt, spart pro Kilometer erhebliche Emissionen ein. Rechnetman diese Einsparungen gegen die Emissionen aus der Akku-Produktion, ist derCO₂-Rucksack bereits nach etwa 150 bis 300 Kilometern ausgeglichen.Das bedeutet: Schon nach relativ kurzer Zeit fährt das E-Bike bilanziellklimafreundlicher als das Auto – und jeder weitere Kilometer verbessert diepersönliche Klimabilanz zusätzlich.https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltfreundlich-mobil
Fahrräder sind ein besonders nachhaltiges Verkehrsmittel, weil sie viele positiveElekte zugleich bieten: Sie fördern die Gesundheit der Nutzer:innen durchBewegung, sparen Platz in Städten und reduzieren dadurch Verkehrsbelastung,Staus und Lärm. Gleichzeitig verringern sie Luftverschmutzung und den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu Autos. Fahrräder steigern die Lebensqualität in urbanenRäumen und unterstützen eine klimafreundliche Mobilität. Je langlebiger undreparierbar ein Fahrrad ist, desto nachhaltiger ist es über seinen gesamtenLebenszyklus hinweg.
Ja, Lastenräder gelten als besonders nachhaltige Alternative zu Pkw undLieferfahrzeugen, vor allem im städtischen Alltag. Sie ermöglichen den Transportvon Waren, Einkäufen oder Kindern ohne CO₂-Ausstoß im Betrieb und sparenPlatz im Verkehr.Die ökologische Bilanz hängt jedoch von Nutzung und Herstellung ab: LanglebigeMaterialien, reparierbare Komponenten und ein Einsatz statt motorisierterFahrzeuge erhöhen die Nachhaltigkeit. Werden Lastenräder zudem miterneuerbarer Energie geladen, sind elektrisch unterstützte Modelle fastdurchgehend klimafreundlich.Kurz gesagt: Lastenräder kombinieren Elizienz, Umweltschutz undAlltagstauglichkeit und leisten so einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger urbanerMobilität.
Hinweisgebersystem
Transparenz und Integrität sind uns wichtig. Unser Hinweisgebersystem bietet eine sichere undanonyme Möglichkeit, Fehlverhalten zu melden damit wir gemeinsam Verantwortung übernehmenkönnen.
